19.10.2020

Was passiert im Klemens-Maria-Hofbauer-Jubiläumsjahr?

Das Jubiläum zu Ehren des hl. Klemens Maria Hofbauer hat viele Akteure und unterschiedliche Ebenen. Ein kleiner Überblick.


Es braucht nicht weiter begründet zu werden, dass unserer Ordensgemeinschaft der hl. Klemens und damit auch das bevorstehende Jubiläum ein großes Anliegen ist. Auch das Klemens-Hofbauer-Komitee fördert das Andenken an den Wiener Stadtpatron seit Jahrzehnten. Aber in den letzten Monaten war aus so vielen Richtungen zu hören „Wir machen mit! Wir sind auch dabei! Wir unterstützen Euch!“, dass sich daraus ein ganz buntes Bild ergibt. So erwartet uns ein Jubiläum auf unterschiedlichen Ebenen. Einige Initiativen und Ereignisse seien im Folgenden besonders hervorgehoben.

  • Das Schulamt der Erzdiözese Wien hat den hl. Klemens bereits vor einiger Zeit neu entdeckt. Anfang Jänner ist nun eine kindgerechte Broschüre herausgekommen, die den Titel trägt: „Auf den Spuren eines Heiligen – Klemens Maria Hofbauer“. Diese Broschüre wird bei einem großen Aktionstag in der Wiener Innenstadt am 23. April eine wichtige Rolle spielen. Es wird mit 800 Schülerinnen und Schülern gerechnet.
  • In diesem Zusammenhang ist auch ein neues Bildnis des hl. Klemens entstanden. Es stammt von Hofrat Christian Romanek, der nicht nur Fachinspektor für Religion ist, sondern auch ein begabter Künstler. Von ihm stammt eine Porträtzeichnung, die Charakter und Wesen des Stadtpatrons von Wien einfühlsam trifft.
  • Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Schulamt wird es zwischen dem 15. März und dem 23. April eine große Klemensweckerl-Aktion geben. Das traditionelle Gebäck, welches an den Ursprungsberuf des hl. Klemens erinnert, wird von mehreren Wiener Bäckereien angeboten und mit dem Erlös ein Kinderhospiz unterstützt. Wir freuen uns besonders, dass der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig die Patronanz für dieses Projekt übernommen hat.
  • Eine ebenfalls schöne Aktion ist die Errichtung eines Klemens-Pilgerweges, welcher von Tasswitz bis nach Wien führen soll. Dieser Pilgerweg mit über dreißig Stationen/Tafeln (in tschechischer und deutscher Sprache) wird am 14. März eröffnet werden. Federführend ist für dieses Projekt eine von den Caritaseinrichtungen in Retz/NÖ initiierte Gruppe von Klemensverehrerinnen und -verehrern.
  • Ebenfalls in Retz wird am 14. März ein Klemens-Maria-Hofbauer-Platz feierlich eröffnet. Für die Bereitschaft zu dieser Platz-Benennung ist vor allem der Stadtgemeinde Retz herzlich zu danken. Sie erinnert damit an die Tatsache, dass der hl. Klemens aus der Gegend stammte und erwiesenermaßen mindestens einmal in der Stadt nächtigte.
  • Das Klemens-Maria-Hofbauer-Gymnasium in Katzelsdorf wird seinen Schulpatron ebenfalls feiern. An der Schule selbst ist ein Festakt geplant, außerdem wird sich die Schulgemeinschaft zu einer Wallfahrt nach Wien zu den Stätten des hl. Klemens aufmachen.
  • Unser Heiliger war in den letzten Jahren seines Lebens u.a. Rektor der Kirche St. Ursula in der Johannesgasse. Heute ist diese Kirche Bestandteil der Wiener Musikuniversität. Studentinnen und Studenten dieser Universität haben in den letzten Monaten an einer musikalischen Vesper zu Ehren des hl. Klemens gearbeitet. Diese wird am 13. März um 18.00 Uhr in „Radio klassik Stephansdom“ (FM Frequenz 103,7) übertragen. Ein herzlicher Dank gebührt hierbei besonders Univ.-Prof. Wolfgang Sauseng.

Die Höhepunkte nicht vergessen!

14. März, 11.00 Uhr: Festgottesdienst in Klosterbruck/Znaim mit Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Vojtěch Cikrle (Brünn) stattfinden. Im ehemaligen Prämonstratenserstift Klosterbruck nahe seines Geburtsortes Taßwitz war der hl. Klemens in seinen Jugendjahren als Hausbäcker und gelegentlich auch als Kammerdiener des Abtes tätig.

15. März, 9.15 Uhr:Prozession von Maria am Gestade zum Stephansdom mit anschließendem Festgottesdienst um 10.15 Uhr. Die Predigt beim Festgottesdienst wird der Generalobere der Redemptoristen, P. Michael Brehl, halten.