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21.02.2020

Provinzversammlung: Gemeinsam auf dem Weg

Im Exerzitienhaus Cham fand vom 12. bis zum 14. Jänner eine Provinzversammlung mit insgesamt 46 Teilnehmern statt.


Vor fünf Jahren erfolgte der Zusammenschluss der ehemaligen Redemptoristenprovinzen Wien und München. Seit damals gibt es eine gemeinsame Provinzleitung und auch sonst ist eine größere Aufmerksamkeit füreinander und ein besseres Miteinander über die Grenzen zwischen Österreich und Süddeutschland hinweg entstanden. Zugleich ist es aber notwendig, dass sich das Bewusstsein, eine gemeinsame Provinz zu sein, noch weiter vertieft. Diesem Ziel diente eine Provinzversammlung, die vom 12. bis zum 14. Januar in Cham in der Oberpfalz abgehalten wurde. Der Ort bot sich deswegen an, weil es bei dieser Niederlassung auch ein Exerzitienhaus mit entsprechend vielen Zimmern gibt.

Insgesamt waren 46 Mitbrüder gekommen. Das ist ungefähr die Hälfte der Mitgliederzahl der Provinz Wien-München. Das Treffen wurde von P. Provinzial Edmund Hipp und von P. Jens Bartsch, Rektor des Klosters Schönenberg und Mitglied der Provinzleitung, vorbereitet und geleitet. Es ging einerseits um eine kritische Bestandsanalyse: „Wo liegen heute unsere Stärken und wo unsere Schwächen?“, „Wo sind wir als Redemptoristen besonders gefordert?“, „Welche Aufgaben erfüllen wir konkret und welches Erscheinungsbild ergibt sich daraus?“ Andererseits wurde auch über die zukünftige Gestalt unserer Provinz diskutiert: „In welche Richtung wollen wir unser Profil weiterentwickeln?“, „Welche Perspektiven bieten wir in der Ausbildung, wenn sich Interessenten unserer Kongregation anschließen wollen?“, „Wie werden wir in Zukunft mit der Notwendigkeit der Reduktion von Niederlassungen umgehen?“ 

Ein wichtiges Thema war auch die Neustrukturierung der ganzen Kongregation, welche von den letzten Generalkapiteln immer wieder angestoßen wurde und die nun konkrete Formen annimmt. In den nächsten Jahren soll aus vier Provinzen im sogenannten Bereich „Europa-Nord“ eine Föderation entstehen. Diese wird eine wichtige Bedeutung auf dem Weg zu einer gemeinsamen Provinz haben, welche einmal von Dublin bis nach Wien reichen soll. Es tat allen Teilnehmern der Chamer Provinzversammlung gut, auch solche schwierigen Vorhaben ohne Denkverbote und manchmal kontrovers diskutieren zu können. Dass es notwendig ist, gemeinsam in die Zukunft fortzuschreiten und uns nicht mit dem bisher Erreichten einfach nur zufriedenzugeben, war allen bewusst.


Von: P. Martin Leitgöb