18.07.2024

Indischer Großerzbischof in Maria am Gestade

Ende Mai besuchte der syromalabarische Großerzbischof Wien. Er wohnte während seines Aufenthaltes in unserem Wiener Kloster Maria am Gestade.


Eine Begegnung im Zeichen des heiligen Klemens: P. Provinzial und der syromalabarische Großerzbischof.

Unser Kloster Maria am Gestade ist immer wieder Anlaufpunkt für Gäste aus aller Welt. Vor allem Mitbrüder aus anderen Ländern kommen gerne hierher, um die Grabstätte des heiligen Klemens Maria Hofbauer zu besuchen, aber auch Wien und unsere Provinz Wien-München kennenzulernen. Daneben hat das Kloster Maria am Gestade aber immer schon hohe kirchliche Würdenträger aus aller Welt beherbergt. Die Liste von Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen, welche hier nächtigten, ist seit dem 19. Jahrhundert lang und weist manche bekannte Namen auf. Ende Mai wurde diese Liste um einen weiteren prominenten Namen verlängert, nämlich denjenigen des Großerzbischofs der syromalabarischen Kirche Indiens, Mar Raphael Thattil.

Der Großerzbischof, der erst seit Anfang dieses Jahres im Amt ist, wollte mit seinem Wien-Besuch vor allem den in Österreich lebenden Mitgliedern seiner Kirche ein Zeichen der Verbundenheit schenken. Zusammen mit dem Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn feierte er am 25. Mai im Stephansdom einen syromalabarischen Gottesdienst. Dass er in unserem Kloster wohnen konnte, freute ihn sehr. In einem Gespräch mit Provinzial P. Martin Leitgöb berichtete dieser über seinen Besuch im indischen Kerala vor wenigen Monaten und über die gute Zusammenarbeit zwischen der dortigen Provinz Liguori und unserer Provinz Wien-München. Immerhin arbeiten insgesamt sechs indische Mitbrüder in Deutschland und Österreich. Diese gehören ebenfalls alle ursprünglich dem syromalabarischen Ritus an, sind aber mittlerweile auch in der römisch-katholischen Liturgie gut zuhause und in ihren Gemeinden sehr beliebt.


Von: CSsR_Red.