18.07.2024

Lange Nacht der Kirchen in Wien

Seit 20 Jahren findet in Österreich die Lange Nacht der Kirchen statt. Die beiden Wiener Redemptoristenkirchen boten wieder ein reiches Programm.


P. Maciej Sadowski referiert über den hl. Klemens.

Die Marienkirche in Hernals am Beginn der Langen Nacht der Kirchen.

Die Lange Nacht der Kirchen gehört in Wien seit 20 Jahren zum fixen kirchlichen Programm und findet als niederschwelliges Angebot noch immer ein großes Interesse. Die Kirche Mariea am Gestade in der Wiener Innenstadt und die Marienkirche in Wien-Hernals beteiligen sich seit Anfang an dieser Aktion.

Dieses Jahr war in Maria am Gestade unter anderem der polnische Redemptoristenpater Maciej Sadowski zu Gast. Er sprach in der Klemenskapelle über die Zeit des heiligen Klemens Maria Hofbauer in Warschau (Bild). Der Vortrag fand in Zusammenarbeit mit dem nahegelegenen Polnischen Institut statt. Ein weiterer Programmpunkt war eine Einführung in die Spiritualität unseres Ordensgründers Alfons Maria von Liguori, die von drei Oblaten unserer Ordensgemeinschaft - Generalvikar Nikolaus Krasa, Elisabeth Wolfbauer und Yasmine Wessely - gestaltet wurde. Musikalische Akzente durften mit dem Chor "Cantus Iuvenis", den Schülerinnen und Schülern der Singschule Wien und dem Ensemble "Vox gotica" ebenfalls nicht fehlen.

In der Marienkirche in Wien-Hernals begann man bereits um 16.00 Uhr mit einem gemeinsamen Singen. Anschließend beschäftigte man sich mit dem Thema: "Leere Kirche", u.a. mit Impulsvorträgen des Kirchenmusikers Peter Planyavsky und der Pastoraltheologin Regina Polak. Später sprach Provinzial P. Martin Leitgöb über die Zeit des heiligen Klemens und dessen Impulse für die Kirche von heute. Die Videoaufführung einer Theaterproduktion aus dem Jahre 2009 über den heiligen Klemens setzte dieses Thema fort. Ein besonderer musikalischer Akzent war in der Marienkirche das Konzert "Renaissance meets Bossa nova" mit Elisabeth Kirchner und Wolfgang Peidelstein.


Von: CSsR_Red.