19.10.2020

Nach der Zerstörung: Redemptoristen in Beirut helfen vor Ort

Nach der verheerenden Zerstörung in Beirut, helfen auch die Patres und ihre Mitarbeiter der redemptoristischen Mission. Sie bitten auch um Spenden für die konkrete Hilfe und den späteren Wiederaufbau von Wohnungen und Einrichtungen. Spenden können über das Konto der KLEMENSBLÄTTER gesandt werden: AT02 1200 0500 0127 6800 BKAUATWW (Provinzialat)-für Libanon.


Vor dem Einsatz in Beitrut (Redemptoristen mit Mitarbeitern)

Bild nach der Zerstörung des Hafens von Beirut

Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit vielen hunderten Toten und der Zerstörung großer Teile des Zentrums der libanesischen Hauptstadt, haben auch die Redemptoristen ihre Hilfsaktion gestartet. P. Binoy Mandapathil, der Superior der libanesischen Mission, die eine große Kirche und ein katholisches Schulzentrum leiten, meinte in einer Reaktion nach dem Unglück: „Es gibt keinen Strom und kein Wasser in vielen Häusern. Unsere unmittelbare Hilfe besteht darin, diesen teilweise obdachlos gewordenen Menschen Nahrung, Medikamente und auch Unterkunft in unseren Gebäuden zu geben. Viele Leute baten uns, ihnen bei Medikamenten und bei der Reparatur ihrer kaputten Häuser und Wohnungen zu helfen. Wenn wir von Haus zu Haus gehen, können wir erleben, wie Menschen dieses Trauma überleben konnten. Viele sagen uns auch: Gott war es, der uns gerettet hat.“ Die Redemptoristen bitten um Spenden für ihre Initiativen.

Die Mission der Redemptoristen in Beirut wurde in den 50-er Jahren von Patres aus Belgien begonnen. Diese bauten auch ein Schulzentrum und andere Einrichtungen auf, wie ein Exerzitien-Zentrum im Norden des Landes.

Vor über zwei Jahren haben drei Patres aus der Provinz Liguori (Kerala, Indien) diese libanesische Mission übernommen. P. Timon De Cock, ein flämischer Redemptorist der Gründergeneration, gehört weiterhin zur Kommunität. Auch eine Missionsschwester vom Hl. Erlöser (aus der Ukraine), die vor wenigen Monaten in Beirut ihr Doktoratsstudium abschloß, gehört zur redemptorstischen Familie vor Ort.

Siehe:scalanews.com  Bericht in Klemensblätter 03-2020.

 


Von: plv