Pater Andreas Resch wurde am 29.10.1934 geboren und wuch als viertes von insgesamt 10 Kindern einer Bauernfamilie in Steinegg in Südtirol auf. Er absolvierte seine Gymnasialzeit in Bozen sowie teilweise in den Juvenaten der Redemptoristen von Cortona in der Toskana und Katzelsdorf in Niederösterreich. 1955 trat er in Mautern in der Steiermark in das Noviziat unserer Ordensgemeinschaft ein. Nach Ablegung seiner ersten Gelübde am 08.12.1956 absolvierte er an der Mauterner Ordenshochschule auch sein Theologiestudium und wurde am 16.07.1961 zum Priester geweiht. 1963 wurde er in Graz zum Dr. theol promoviert, 1967 erfolgte nach einem Psychologiestudium in Freiburg im Breisgau und in Innsbruck die Promotion zum Dr. phil.
Neben seiner seelsorglichen Tätigkeit von unserem Innsbrucker Kolleg aus, beschäftigte sich Pater Resch schon als junger Priester mit paranormalen Phänomenen und arbeiete auch als Psychotherapeut. Durch seine Lehrtätigkeit an der Accademia Alfonsiana seit 1969 und vor allem durch die Gründung seines Innsbrucker Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft im Jahre 1978 wie auch durch seine umfangreiche Publikationstätigkeit verschaftte sich unser Mitbruder weltweit einen Namen. Er genoss dabei nicht nur unter Fachleuten Ansehen, sondern auch in breiten Kreisen, da seine Forschungsfelder viele Menschen interessierten. Ob es um verschiedene Dimensionen von Wundern, um das Fortleben nach dem Tode, um die Höhen und Tiefen des Phänomens Mensch ging - Pater Resch wurde als Experte geschätzt, von Medien gerne gefragt und war für viele ein eloquenter, aber auch einfühlsamer und nicht zuletzt humorvoller Gesprächspartner.
Zum Begräbnis werden die Details noch bekanntgegeben.
Nach der Auflösung unseres Innsbrucker Kollegs im Jahre 2019 verblieb er vorerst vor Ort und ging weiterhin seiner wissenschaftlichen und publizistischen Tätigkeit nach. Ein Sturz im Juli 2024 verursachte größere gesundheitliche Probleme. So wurde Pater Resch Anfang August in unser Klosters Gars am Inn versetzt, wo er in Zurückgezogenheit seine letzte Lebenszeit verbrachte und von Mitbrüdern und Pflegekräften gut betreut wurde. Dort verstarb er ruhig und friedlich am Vorabend des Festes der Darstellung des Herrn. Möge er jetzt die Erlösung in Fülle erfahren und das Heil sehen, das uns allen bereitet ist.
Das Requiem für unseren verstorbenen Mitbruder wird am Samstag, 07.02. 2026, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche von Gars am Inn gefeiert. Anschließend Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.



