14.05.2021

"Mutter von der Immerwährenden Hilfe": Beginn der weltweiten Verehrung

Vor 155 Jahren begann in Rom die weltweite Verehrung des Gnadenbildes der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe"


Prozession mit dem Gnadenbild 1866 zur Kirche St. Alfonsus: Das Bild ist am Altar der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" in der ehemal. Redemptoristenkirche St. Maria Magdalena in Brüssel-Jette angebracht.

Prozession mit der Gnadenikone in der Marienkirche in Wien-Hernals

Auszug aus dem Bericht aus scala-news (Rom):

Die öffentliche Verehrung der Ikone der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ begann am 26. April 1866 in der Kirche St. Alphonsus in Rom. Am 26. April 2021 jährt sich die öffentliche Verehrung der Ikone zum 155. Mal. Papst Pius IX. hat diese lang verschollene „Passions-Ikone“ (stammend aus Kreta) an die Redemptoristen übergeben.

Die feierliche Installation der wundersamen Ikone unserer „Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe“ in der Kirche St. Alphons auf dem Esquiline-Hügel in Rom, wurde vom Chronisten so festgehalten: „Am Abend des Donnerstags, dem 26. April 1866, verließ ein Triumphzug das bescheidene Haus der Redemptoristen. Ein glücklicher Zufall: An diesem Tag wurde das Fest des Hl. Cletus, Papst und Märtyrer, gefeiert. Sein väterliches Haus war im ersten Jahrhundert in der Einfriedung der Villa Caserta (heute der Sitz des Redemptoristen-Generalates und der Accademia Alfonsiana) erbaut, später in eine Kapelle umgewandelt, in der die ersten Christen Zuflucht suchten und mit dem Titel des Apostel Matthäus geehrt wurden. Die Kirche des Hl. Alphonsus wurde später auf den Ruinen dieser Kirche erbaut. Unter einem prächtigen Baldachin, umgeben von zahlreichen Geistlichen, erschien das Gnadenbild, gefolgt von einem Bischof. Als nächstes waren die Generaloberen verschiedener Ordensgemeinschaften, darunter auch der General der Redemptoristen; schließlich eine Vielzahl von Gläubigen. Die Häuser waren mit Fahnen, Wandteppichen und Vorhängen geschmückt, die von den Balkonen herunterhängen; der Boden war mit Blumen übersät“.

Wie der Chronist weiter vermerkt: „Mehrere Heilungen wurden gemeldet, als das wundersame Bild vorüberging“. Ein feierliches Triduum begann mit diesem Tag. Nach dem Zeugnis eines Augenzeugen kamen mehr als fünfzigtausend Menschen in die Alfonsus-Kirche zum Gnadenbild der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“. In den Monaten und Jahren danach wurden sog. authentische Kopien gemalt, mit dem Original berührt, sowie an alle Klöster und Kirchen der Redemptoristen weltweit übergeben. In der Folge wurden zahlreiche Kirchen weltweit der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ geweiht, so u.a. in Wien-Hernals, in Maria Puchheim und in Cham (Bayern).

In der Marienkirche in Wien-Hernals begannen vor 5 Jahren (150-Jahr-Jubiläum) die monatlichen "Stadtwallfahrten" zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe. Auch während der "Corona"-Beschränkungen wurden diesen fast vollständig weitergeführt. Seit Mai 2020 sind die Stadtwallfahrten auch über Live-Stream (bzw. YouTube-Kanal der Marienpfarre) "erreichbar": marienpfarre.at 

Nächste Wallfahrtstermine: 27. April, 18:30 Uhr, 27. Mai, 18:30 Uhr, 27 Juni, 9:30 Uhr mit großer Prozession und anschl. Fest (Patrozinium), 27. Juli, 18:30 Uhr.


Von: plv