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7.07.2020

Erfolgreiche Klemensweckerl-Aktion

Das Klemensjubiläum hat trotz Corona-Krise seine Kreise gezogen. Das bewies am Donnerstag in der Pfingstwoche ein Abend in Maria am Gestade mit dem Wiener Bürgermeister und Spitzenvertretern der Erzdiözese Wien.


Rückblick: Am Montag, dem 9. März 2020, hatte im Haus der Bäckerinnung in der Wiener Josefstadt ein Schaubacken mit Kindern aus verschiedenen kirchlichen Schulen Wiens stattgefunden. Mit der öffentlichkeitswirksamen Herstellung von Klemensweckerln wurde die Jubiläumswoche anlässlich des 200. Todestages von Klemens Maria Hofbauer in sympathischer Form eingeläutet. Einen Tag später mussten dann aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung alle großen Feierlichkeiten abgesagt werden. Aber das Jubiläum an sich wurde nicht abgesagt!

Beweis dafür ist nicht zuletzt die Aktion, zu welcher am 9. März der Startschuss gefallen war: In insgesamt 110 Filialen verschiedener Wiener Bäckereien wurden mehrere Wochen hindurch Klemensweckerln zum Kauf angeboten. Jeweils 20 Cent von jedem Weckerl kamen dem mobilen Kinderhospiz "Momo" zugute.

Die Initiative dazu kam vom Schulamt der Erzdiözese Wien. Es war bereits im Jänner gelungen, den Wiener Bürgermeister Michael Ludiwg als Schirmherren zu gewinnen, ebenso wie Kardinal Christoph Schönborn. Ideengeberin für das Projekt war die mit Maria am Gestade und dem hl. Klemens eng verbundene Bäckermeisterin Catherine Schrott. Sie hatte schon vor vielen Jahren ein altes Rezept für Klemensweckerl ausgegraben und stellte es in großzügiger Weise der Öffentlichkeit zur Verfügung. Alle, die im März und April in einer der mitwirkenden Bäckereifilialen, ein Weckerl kauften, bekamen auch ein Informationsblatt über den Wiener Stadtpatron. Darauf war als Slogan zu lesen: "Mut tut gut" - gerade in der Corona-Zeit eine wichtige Botschaft.

Der Wiener Bürgermeister hatte bereits am 14. März mit einem Besuch in Maria am Gestade seine Unterstützung für die Aktion bewiesen. Am Donnerstag in der Pfingstwoche kam er erneut zum Grab des hl. Klemens. Im Rahmen einer Andacht wurde die Aktion abgeschlossen und ein Betrag von 7.500 Euro dem Kinderhospiz Momo übergeben. Mit dabei waren wiederum Kinder aus verschiedenen kirchlichen Schulen Wiens, ebenso der Generalvikar der Erzdiözese Wien, Nikolaus Krasa, die Leiterin des Erzbischöflichen Schulamts, Hofrätin Andrea Pinz, und Fachinspektorin Gertrud Theil, die in mancher Hinsicht als die "Seele" des ganzen Projekts bezeichnet werden kann. P. Dominic o'Toole vertrat unsere Ordensgemeinschaft und Dr. Yasmine Wessely die Kirchengemeinde von Maria am Gestade.

Bürgermeister Ludwig erwähnte bei der Scheckübergabe, Wien zeichne gegenüber manchen anderen Millionenstädten aus, "dass hier das Miteinander einen besonderen Stellenwert hat". Das mobile Kinderhospiz Momo sei für ihn "ein besonders schöner Grund, gemeinsam mit der katholischen Kirche zu helfen". Er habe mit von Momo betreuten Kindern gesprochen, "und das rührt einem wirklich das Herz". Ausdrücklich bekannte er sich schließlich, ebenso wie Generalvikar Krasa, zur bekannten Devise des hl. Klemens: "Nur Mut, Gott lenkt alles".

Videobericht auf w24: https://www.w24.at/News/2020/6/Klemensweckerl-7500-Euro-fuer-den-guten-Zweck


Von: Martin Leitgöb