27.11.2021

Diamantens Priesterjubiläum in Innsbruck: Prof. Dr. Andreas Resch

Univ.Prof. em. Pater DDr. Andreas Resch CSsR, feierte am 18. Juli in der Dreiheiligenkirche in Innsbruck sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Der Klemens Hofbauer-Freundeskreis hatte dieses Fest organisiert.


Beim Jubiläumsgottesdienst - rechts: P. Andreas Resch

Predigt von P. Lorenz Voith

Beim Festmahl im Gasthaus Bierstingl: P. Resch mit einigen seiner Gäste (2.v.r.); 1.v.r.: Herbert Stuchetz, Vorstand des Klemens Hofbauer-Freundeskreises Innsbruck

Blick in dien Gästeschar: 2.v.r.: Frau Mag. Priska Kapferer; 4.v.r.: Vorstand des Freundeskreises Ernst Fraydenegg

Nachdem die Herz-Jesu-Kirche in Innsbruck nicht mehr als katholischer Gottesdienstort verwendet wird und die Redemptoristen vor zwei Jahren das Kolleg Innsbruck geschlossen hatten, wurde mehr und mehr der Innsbrucker Dom und die Dreiheiligenkirche in Innsbruck zum Versammlungsort des "Klemens Hofbauer-Freundeskreises". Am 25. Juni feierte Provinzial P. Edmund Hipp mit dem Freundeskreis das Fest der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe".

Am 18. Juli waren knapp 70 Mitglieder, Freunde, Verehrer und ehemalige Mitarbeiter von Pater Andreas Resch der Einladung zum Festgottesdienst in die Dreiheiligenkirche gefolgt. P. Lorenz Voith, er wirkte u.a. neun Jahre als Rektor des Kollegs in Innsbruck, war zu diesem Anlass aus Wien angereist und übernahm die Predigt bzw. die Ansprache bei der anschl. Feier. Er dankte für die "erstaunliche Lebensleistung und auch die Zähigkeit und Neugier in seinem Fachgebiet, welches ihm zu einem großen internationalen Experten machte. Zugleich blieb P. Andreas immer ein innerlich überzeugter und auch frommer Priester". 

Pater Andreas Resch ist der letzte noch in Innsbruck verbliebene Redemptorist. Seit Ende der 60-er Jahre lebte und wirkte er in der Tiroler Landeshauptstadt, baute sein Institut für Paranormologie und Grenzgebiete der Wissenschaften auf und publizierte fast 100 Bücher und Schriften; daneben war er Herausgeber von zwei periodischen Faschzeitschriften. Für knapp 30 Jahre war er auch Professor an der Accademia Alfonsiana in Rom, wo er jährlich Blockvorlesungen zu seinem Fachgebiet hielt. Der gebürtige Südtiroler wurden mit zahlreichen öffentlichen Auszeichnungen bedacht, so auch mit dem "Tiroler Adler".

In der Herz-Jesu-Kirche tat er durch Jahrzehnte seinen Dienst als Pater und Beichtpriester; darüber hinaus war er ein gefragter Vortragender im In- und Ausland; auch an mehreren Filmen arbeitete Pater Resch mit. Der Klemens Hofbauer-Freundeskreis dankte P. Andreas Resch für die geistliche Betreuung in den letzten Jahren, vor allem mit regelmässigen Gottesdiensten.

Auch noch im hohen Alter (86) arbeitet Pater Resch emsig weiter; besonders an seinem Lexikon für Parapsychologie. Er ist bereits beim Buchstaben "G" angekommen, ...Seine große Bibliothek wurde von Freunden und ehemalige Mitarbeitern in neuen Räumlichkeiten gesichert und untergebracht. Die ehemalige Sekretärin und Lektorin Frau Priska Kapferer steht ihm weiterhin (auch in ihrer Pension) zur Seite. Im Resch-Verlage können noch Bücher und Schriften bestellt werden: info[at]igw-resch-verlag.at 


Von: plv