29.01.2023

Amtsübergabe bei den Missionsschwestern v. Hl. Eröser

Neue Provinzleitung der Missionsschwestern MSSR für die Provinz Deutschland-Österreich


v.l.n.r: Sr. Ruth-Maria Stamborski, Generaloberin Sr. Teodora, Sr. Anneliese Herzig, Sr. Renate Drexler, Sr. Raphaela Wieseler

Beim Generalkapitel im Oktober war ein neuer Generalrat gewählt worden – nun hat auch die Provinz Deutschland-Österreich ein neues Leitungsgremium. Im Rahmen einer feierlichen Vesper wurde die bisherige Provinzleitung verabschiedet und die neue durch die Generaloberin, Sr. Teodora Shulak, offiziell eingeführt.

Schwester Ruth Maria Stamborski wurde in ihrem Amt als Provinzoberin erneut bestätigt. Ebenfalls wieder gewählt wurden Schwester Anneliese Herzig (Wien) und Schwester Raphaela Wieseler (Stadl), die gleichzeitig das Amt der Provinzökonomin innehat. Schwester Elisabeth Aimer aus Wien scheidet nach vielen Jahren intensiven Einsatzes für die Provinz aus dem Leitungsgremium aus. An ihrer Stelle ergänzt Schwester Renate Drexler (München) den Provinzrat. Sr. Renate hatte zuletzt die Leitung der mittlerweile aufgelösten sozialen Einrichtung „Familienwohnen Haus Sarepta“ inne.

Es war eine feierliche und zugleich heiter-gelöste Stimmung, als während der Vesper einzelne Schwestern für die jeweiligen Hausgemeinschaften ihren Dank an die bisherige Provinzleitung ausdrückten. Dabei wurde noch einmal deutlich, welche Herausforderungen und Prozesse die Gemeinschaft in der letzten Amtsperiode zu bestehen hatte. Nicht wenige Schwestern waren von Veränderungen betroffen – und wussten sich dabei durch die Leitung gut begleitet. Auch die großen baulichen Veränderungen in Wien und Stadl erforder(te)n enormen Kraft- und Zeitaufwand. Die Weitsicht der Provinzleitung und gleichzeitig der Blick auf die Sendung der Gemeinschaft wurden positiv herausgehoben. Und nicht zuletzt die Begleitung der älteren Schwestern bis hin zur Gestaltung einer würdevollen Begräbnisfeier fanden bei den Schwestern der Provinz viel Zustimmung.

Gleichzeitig dankte Schwester Ruth Maria mit bewegenden Worten auch allen Schwestern für das gute und fruchtbare Miteinander. Sie zog den Vergleich zum Tischtennis – wenn der Ball von der anderen Seite nicht zurückgespielt wird, kommt kein Spiel zustande. So sei sie mit ihren Inputs immer wieder auf gute Resonanz gestoßen und hätte viel Rückhalt verspürt, nicht zuletzt auch durch die bisherige Generaloberin, Sr. Margret Obereder. Nur so sei es möglich gewesen, Prozesse in Gang zu bringen und durchzutragen.

Mit einem gemeinsamen Gebet aller Schwestern endete die (liturgische) Feier und wurde als gemütlicher Teil beim Abendessen fortgesetzt.

Sr. Renate Drexler, Kloster-WG München


Von: plv-