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20.04.2019

+ Pater Josef Froschauer (1932-2019)

Im Alter von 86 Jahren ist in der Nacht zum 20. März Pater Josef Froschauer in Wien verstorben. Das Begräbnis findet am 4. April in Wien-Hernals statt.


Gott, der Herr über Leben und Tod hat

OStR Konsistorialrat

Pater Josef Froschauer

Redemptorist

 

in der Nacht zum 20. März 2019 im 88. Lebensjahr zu sich gerufen.

Josef wurde am 4. Mai 1932 in St. Ägidi (Oberösterreich) geboren. Er hatte noch acht Geschwister.

Das Gymnasium absolvierte er in Salzburg, Ried und in Katzelsdorf a. L./NÖ. 1953 legte er die erste Profess in Mautern/Stmk. ab.

Nach der Matura studierte Josef in Mautern von 1955 bis 1960 Theologie. Anschließend folgte ein kurzer Einsatz als Erzieher in Bad Ischl, bevor er in Wien sein Studium ergänzte; die Priesterweihe empfing er am 29.6.1962 im Wiener Stephansdom. Die Inhalte der „Neulandbewegung“ haben ihn ein Leben lang geprägt. Von 1962 bis 1967 war er als Präfekt im Juvenat der Redemptoristen in Katzelsdorf eingesetzt, daneben unterrichtete er Religion am ordenseigenen Gymnasium.

Seit 1967 gehörte er dem Kolleg Wien-Hernals an. Zuerst war er bis 1995 als Kaplan der Marienpfarre und als Religionsprofessor (Gymnasium Rosensteingasse bzw. BLA f. wirtschaftliche Frauenberufe) eingesetzt. Viele seiner Schülerinnen haben ihn als „Traupriester“ noch viele Jahre später erbeten. In der Marienpfarre baute er mit viel Engagement einen Kirchenchor auf und leitete diesen durch Jahrzehnte. Die Musik war überhaupt eine seiner großen Leidenschaften. So sang er selbst im weltberühmten Wiener Singverein mit und unternahm mit diesem viele Reisen weltweit.

Die Mission in Afrika blieb ihm bis zum Lebensende ein großes pastorales Anliegen; mehrfach besuchte er diesen Kontinent, auch zusammen mit Pfarrmitarbeitern.

 

Im Kloster wurde ihm durch Jahrzehnte das Amt eines Ministers anvertraut.

Neben seinen Aufgaben betreute P. Froschauer ab 1997 als Pfarrmoderator die Pfarren Scheiblingstein – Maria Rast und Mauerbach, bevor er 2012 aus Altersgründen diese Aufgaben zurücklegte.

Liebevolle Freunde haben ihn durch viele Jahre begleitet und auch jährliche Urlaubswochen mit ihm (vor allem in England) unternommen. Wir sagen dafür einen großen Dank.

 

Die letzten Lebensjahre verbrachte er im Kolleg in Hernals, bis er nach einer schweren Krankheit im Spätherbst 2018 pflegebedürftig wurde. Seit Dezember wurde er im Haus der Barmherzigkeit (Wien 16) liebevoll betreut. Bis wenige Tage vor seinem Tod war er noch mit seinem Rollstuhl unterwegs und bei Gottesdiensten und anderen Feierlichkeiten gerne mit dabei. Seine Freundlichkeit und Dankbarkeit gegenüber allen Pflegkräften wurde allgemein hervorgehoben. Pater Josef war mit vielen Gaben und Talenten ausgezeichnet. Der HERR schenke ihm die Erlösung in Fülle!

 

Wir begleiten P. Josef Froschauer am  Donnerstag, 4. April um 14:00 Uhr zur letzten Ruhestätte am Friedhof in Hernals (Grabstätte der Redemptoristen). Anschließend findet in der Marienkirche (1170 Wien, Clemens Hofbauer-Platz) um 15:30 Uhr das Requiem statt.

 

Die Kommunität der Redemptoristen           Die Marienpfarre        Im Namen aller Verwandten

von Wien-Hernals                                         

 

Im Sinne unseres Pater Froschauer bitten wir von Kranzspenden abzusehen und dafür die AFRIKA-Mission zu unterstützen. Konto der MARIENPFARRE: AT35 1100 0004 5250 7700 (Bank Austria), für: „AFRIKA/P. Froschauer“

Redemptoristenkolleg Wien- Hernals, Wichtelgasse 74/Clemens Hofbauerplatz, 1170 Wien

01- 486 25 94* kanzlei[at]marienpfarre.at lorenz.voith[at]cssr.at


Von: plv