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17. Januar 2010: 2. Sonntag im Jahreskreis (C)
Kontexte
Das Fest konnte nicht stattfinden
Die Brautleute hatten nicht viel Geld, aber dennoch waren sie der Meinung, dass viele Menschen mitfeiern sollten. Geteilte Freude ist doppelte Freude, dachten sie. Es sollte ein großes Fest werden, beschlossen sie, mit vielen Gästen; denn warum sollte unsere Freude nicht ansteckend sein? - fragten sie sich. Es herrscht unter den Menschen ohnehin mehr Leid als Freude.
Also baten sie die Eingeladenen, je eine Flasche Wein mitzubringen. Am Eingang würde ein großes Fass stehen, in das sie ihren Wein gießen könnten; und so sollte jeder die Gabe des anderen trinken und jeder mit jedem froh und ausgelassen sein.
Als nun das Fest eröffnet wurde, liefen die Kellner zu dem großen Fass und schöpften daraus. Doch wie groß war das Erschrecken aller, als sie merkten, dass es nur Wasser war. Versteinert saßen oder standen sie da, als ihnen bewusst wurde, dass eben jeder gedacht hatte: Die eine Flasche Wasser, die ich hineingieße, wird niemand merken oder schmecken. Nun aber wussten sie, dass jeder so gedacht hatte. Jeder von ihnen hatte gedacht: Heute will ich mal auf Kosten anderer feiern. Unruhe, Unsicherheit und Scham erfasste sie alle; nicht nur, weil es lediglich Wasser zu trinken gab. Und als um Mitternacht das Flötenspiel verstummte, gingen sie alle schweigend nach Hause, und jeder wusste: Das Fest hatte nicht stattgefunden.
Chinesische Parabel http://www.bistum-eichstaett.de/fileadmin/homepagebilder/schule/unser-leben-sei-ein-fest.doc
Mutter, das Wunder geschah
KV: Dein Wort gibt Hoffnung, dein Wort gibt Mut.
Lass uns begreifen: "Was er euch sagt, das tut!" -
Mutter, das Wunder geschah damals zu Kana im Saale:
Wasser ward köstlicher Wein zur Freude der Gäste beim Mahle.
- KV
Mutter, die Krüge sind leer. Armut ist das, was wir bringen.
Uns fällt das Bitten so schwer. Trotz allem wollen wir singen.
- KV
Mutter, ein Tag schnell vergeht; Scherben nur in unsern Händen.
Das ist, was übrig oft blieb. Kannst du das Elend nicht wenden?
- KV
Mutter im Glauben geprüft, hast du zu Kana gehandelt.
Hilf uns, gehorsam zu sein, dass unser Leben sich wandelt!
- KV
http://www.helmut-zenz.de/hzgebe2b.html
Die Frage
"Existiert Gott?", fragte der Meister eines Tages.
"Ja", sagten die Schüler im Chor.
"Falsch", sagte der Meister.
"Nein", sagten die Schüler.
"Wieder falsch", sagte der Meister.
"Wie lautet die Antwort", fragten die Schüler.
"Es gibt keine Antwort."
"Warum denn nicht?"
"Weil es keine Fragen gibt", sagte der Meister.
Anthony de Mello zitiert nach: Ludger Hohn-Morisch (Hrsg) Für jeden Tag ein gutes Wort, Herder Verlag Freiburg - Basel - Wien 2005.
Du Gott in mir
Du
Gott in mir
Du
Gott in meinen Gedanken
Du
Gott in meinen Gefühlen
Du
Gott in der Tiefe meines Herzens
Zeig Dich
Offenbar Dich
Schein auf in meinem Leben
Aus: Anton Rotzetter; Gott, der mich atmen lässt. Gebete. Herder Verlag Freiburg - Basel - Wien 1986.
Bibel als Überraschung
Wer im christlichen Denken und Glauben aufgewachsen ist, hat Glück, Geborgenheit, religiöse Heimat und Nestwärme erlebt. (...)
Es ist erstaunlich, welche Überraschungen und Beglückungen sehr häufig die Erstbegegnung mit der Bibel schenkt. Die Bibel, jener (wie viele meinen) alte abgegriffene Foliant, ist für Atheisten und Ungetaufte oft ein Buch unerhörter Überraschungen, die einem den Atem verschlagen.
Aus: Alfred Läpple; Der überraschende Gott. Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach 2002.
Manchmal geschieht es
Manchmal geschieht es
dass Menschen gut zu anderen sind
und für andere sorgen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.
Manchmal geschieht es,
dass Menschen Worte sprechen,
die andere trösten und Mut machen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.
Manchmal geschieht es,
dass Menschen sich zum
gemeinsamen Gebet versammeln. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.
Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt. Ohne Verlag, Ort und Jahr.
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