Freitag, 30.07.2010

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14. Februar 2010: 6. Sonntag im Jahreskreis (C)

Lesungen

Liturgie

Kontexte

Predigtgedanken von Martin Güttner: Die Wurzeln nach Gott ausstrecken

Predigtgedanken von Josef Stöckl: Lachen können - ein Geschenk Gottes

Predigtgedanken von ÷ ÷ Gastautor: Die Blumen Valentins


1. Lesung am 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C:
Jer 17,5-8

Lesung aus dem Buch Jeremia.

So spricht der Herr:
Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut,
auf schwaches Fleisch sich stützt,
und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe,
der nie einen Regen kommen sieht;
er bleibt auf dürrem Wüstenboden,
im salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verläßt
und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist
und am Bach seine Wurzeln ausstreckt:
Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt;
seine Blätter bleiben grün;
auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge,
unablässig bringt er seine Früchte.



Die erste Lesung stammt aus dem Buch Jeremia. Der Prophet Jeremia wirkte in den letzten Jahrzehnten vor dem Babylonischen Exil, wahrscheinlich von etwa 627 bis 586 v. Chr. Er wurde stärker verfolgt und angefeindet als alle anderen Propheten, weil er in seiner Botschaft das drohende Unheil ankündigte. Davon ist allerdings in den vier Versen der Lesung unmittelbar nichts zu spüren. Wir hören eher weisheitliche Worte, die eng mit dem 1. Psalm verwandt sind.





Um 628 v.Chr. erfährt Jeremia seine Berufung. Es ist in der Zeit des Königs Joschija. Er wendet sich gegen religiöse und sittliche Missstände. Interessant ist der Sachverhalt, dass König Joschija Reformen durchzieht wie die Reinigung des Tempels, der Götzendienst wurde erschwert oder unterdrückt. Priester, die dem Götzendienst huldigten oder praktizierten, wurden ermordet.

Es schien, das ganze Land Juda bekehrte sich zu Jahwe. Nur Jeremia sagt nichts zu diesen Reformen, lässt sich nicht zur Begeisterung hinreißen. Die tatsächliche Einstellung des Propheten zu diesen Reformen wird sich nie eruieren lassen.

Der Textabschnitt - verflucht der... auf Menschen vertraut,... auf schwaches Fleisch sich stützt... - kann jedenfalls als Kommentar zur Politik des Königs gesehen werden. Zu sehr rechnet der König laut dem Propheten mit seiner Streitmacht und nicht mit Jahwe.


Als alttestamentliche Lesung wird ein Abschnitt aus dem Buch des Propheten Jeremia vorgetragen. Es geht um Fluch und Segen. Je zwei Verse beschreiben mit eindrucksvollen Bildern den Fluch, bzw. den Segen, der den Menschen trifft, der sein Vertrauen auf Gott setzt, bzw. nicht setzt.

Hintergrund dieser Erwartung ist der Bundesgedanke. Der Bund zwischen Gott und dem Volk Israel ist den orientalischen Bündnissen zwischen den Königen und ihren Vasallen nachgebildet. Wer seinem König die Treue hält, ihm Gefolgschaft leistet, dem wird es gut gehen. Wer den Bund mit seinem Schutzherren nicht beachtet oder gar gegen die Interessen seines Schutzherren agiert, muß mit entsprechenden Sanktionen rechnen.

So ist auch der Bund mit Jahweh zu verstehen. Er ist ein eifersüchtiger Bündnispartner und Schutzherr der Menschen. Fluch ist nicht als Rache Gottes zu verstehen. Wer den Bund, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat, missachtet, schneidet sich selbst vom Wasser des Lebens ab. Er steht im Trockenen. Das Bild des Strauchs in der Wüste ist ein Bild der Vereinsamung.

Wer hingegen dem Bundespartner Jahweh treu bleibt, wer auf Gott vertraut, kann sich entfalten, wie ein Baum am Wasser - ein beliebtes Motiv der alttestamentlichen Schriften (vgl. Psalm 1).


2. Lesung vom 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C:
1 Kor 15,12. 16-20

Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther.

Schwestern und Brüder!
Wenn verkündigt wird,
daß Christus von den Toten auferweckt worden ist,
wie können dann einige von euch sagen:
Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?
Denn wenn Tote nicht auferweckt werden,
ist auch Christus nicht auferweckt worden.
Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist,
dann ist euer Glaube nutzlos,
und ihr seid immer noch in euren Sünden;
und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.
Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben,
sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden
als der Erste der Entschlafenen.



Wie am vorigen Sonntag stammt die neutestamentliche Lesung aus dem Ersten Korintherbrief und ist die unmittelbare Fortsetzung jenes Textes.
Paulus war auf die Frage nach der Auferstehung von den Toten eingegangen und hatte die Auferweckung Jesu als Grund für unsere eigene Hoffnung auf Auferstehung herausgestellt.
Im heutigen Text beschäftigt sich Paulus mit der Wirklichkeit der Auferstehung, also mit dem "Dass", ohne schon auf das "Wie" einzugehen.





Nirgends im Neuen Testament wird die Auferstehung beschrieben. Der Auferstehungsglaube beruht auf die Selbstbekundung des Auferweckten und Erhöhten. Die Evangelisten und genauso Paulus bezeugen, dass der Auferweckte denen erschienen ist, die Gott dazu erwählt hat. Ausserhalb des Glaubens ist somit eine Beweisführung nicht möglich. Bei den Evangelisten und auch bei Paulus besteht keine Einheitlichkeit in den Berichten um die Erfahrungen mit dem Auferstandenen. Es geht um die Bezeugung des Todes und der Auferweckung als Heilsereignis worin die Kirche gründet.

In der Hafenstadt Korinth herrschen verschiedene Anschauungen bezüglich Auferstehung. Von Plato z.B. herkommend wird im Tod die Seele aus dem Kerker Körper befreit. Für die Epikureer löst sich im Tod die Persönlichkeit überhaupt auf. Diverse Mysterienkulte spielen eine Rolle. Die leibliche Auferstehung steht all dem gegenüber in starkem Kontrast. Übrigens ist erwähnenswert, dass Paulus von einer Unsterblichkeit der Seele überhaupt nie spricht. Dies ist für ihn kein Thema.

Thesenhaft stellt Paulus den Satz hin: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? Paulus wendet sich gegen eine aufgekommene Auffassung, dass die Auferstehung bereits durch die Taufe im Geist vollzogen sei. Denn dadurch gäbe es, so macht Paulus deutlich, keine zukünftige Auferstehung mehr. Übrigens wird ja von Vertretern dieser These in Korinth die leibliche Auferstehung geleugnet. Jesus bleibt somit überhaupt nur eine Ausnahme.

Paulus zieht in Folge konsequent wider diese Auffassung, bzw. wider die Auferstehungsleugner durch, dass nach solchem Verständnis Jesus überhaupt nicht auferstanden wäre und dies fatale Folgen für den Glauben hätte. Die durch Gott vollzogene Auferweckung an Jesus Christus trägt die zukünftige Auferstehung der Toten. Auf Jesu Tod und Auferweckung beruhen die Verkündigung der Apostel und das weitere Tun der Kirche. Glaube hat für Paulus eine viel weiterreichende Konsequenz als eine momentane innerweltliche Haltung.


In der zweiten Lesung setzt sich Paulus mit der Bedeutung der Auferstehung auseinander. Er argumentiert gegenüber Christen in Korinth, die zwar an die Auferstehung Jesu glauben, sich jedoch eine Auferstehung aller Toten nicht vorstellen können.

Hier fließen mehrere unterschiedliche Anschauungen zusammen: Griechisches Denken, gnostische Einflüsse, jüdisches Denken und christliche Verkündigung. Der Hintergrund der Argumentation läßt sich nicht mehr genau ausmachen.
Paulus argumentiert von seinem jüdischen Welt- und Menschenbild her. Für ihn kann es nur eine Auferstehung des ganzen Menschen und aller Menschen geben. Ein Glaube an Christus, der nur für das Diesseits Bedeutung haben soll, erscheint ihm sinnlos.
Paulus ist nicht bereit, Leib und Seele, diesseits und Jenseits, auferstandener Christus und nicht auferstandene Menschen zu trennen. Die Auferstehung Jesu ist für Paulus ein historisches Faktum, das von glaubwürdigen Zeugen berichtet wird.


Ungekürzte Fassung der
2. Lesung vom 6. Sonntag im Jahreskreis,
Lesejahr C: 1 Kor 15,12-20

Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther.

Schwestern und Brüder:
Wenn verkündigt wird,
daß Christus von den Toten auferweckt worden ist,
wie können dann einige von euch sagen:
Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?
Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt,
ist auch Christus nicht auferweckt worden.
Ist aber Christus nicht auferweckt worden,
dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.

Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt,
weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben:
Er hat Christus auferweckt.
Er hat ihn eben nicht auferweckt,
wenn Tote nicht auferweckt werden.

Denn wenn Tote nicht auferweckt werden,
ist auch Christus nicht auferweckt worden.
Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist,
dann ist euer Glaube nutzlos,
und ihr seid immer noch in euren Sünden;
und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.
Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben,
sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden
als der Erste der Entschlafenen.



Evangelium vom 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C:
Lk 6,17. 20-26

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit
stieg Jesus mit seinen Jüngern den Berg hinab.
In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen,
und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem
und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei.
Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte:
Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden.
Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen
und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen,
wenn sie euch beschimpfen
und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
Freut euch und jauchzt an jenem Tag;
euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
Aber weh euch, die ihr reich seid;
denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.
Weh euch, die ihr jetzt satt seid;
denn ihr werdet hungern.
Weh euch, die ihr jetzt lacht;
denn ihr werdet klagen und weinen.
Weh euch, wenn euch alle Menschen loben;
denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.



Die vorliegenden Verse umfassen die Einleitung und den Beginn der 'Feldrede' des Lukas (6,20-49). Es drängt sich in der Metaphorik der Vergleich zur Sinai-Szene auf, in der wir hören, wie Mose vom Berg herabsteigt, um das Volk mit den Gesetzen vertraut zu machen.

Die ersten Verse der Feldpredigt sind einheitlich komponiert und klar gegen die Einleitung und das nächste Thema 'Liebesgebot' abgegrenzt.
Die Komposition zeigt inhaltlich vier Seligpreisungen, denen vier Weh-Rufe gegenübergestellt werden. Die Adressaten der Seligpreisungen sind die angesprochenen Jünger/innen, die sich am Fuss des Berges um Jesus versammelt haben. Wer aber mit den Weh-Rufen angesprochen werden soll, bleibt offen und in Hypothesen verbannt.

Zur Entstehungsgeschichte vermutet Schürmann (Lukasevangelium, 341), dass zuerst drei (einheitlich erscheinende) Seligpreisungen (Verse 20b.21) vorgelegen haben. Danach kam - schon in der Überlieferung vor Entstehung des Lukasevangeliums - die vierte, kompositorisch ganz anders geartete Seligpreisung (Vers 22) hinzu. Diesen nunmehr vier Makarismen komponierte der Redaktor vier Wehe-Rufe in Gegenüberstellung.


An Binsenweisheit reicht es hier als erstes anzuführen, dass diese Lukasstelle als Feldrede Jesu gilt und bei Matthäus entsprechend als Bergpredigt - ohne die Unterschiede zwischen den Evangelien jetzt zu detaillieren. Vereinfacht gesprochen, was bei Matthäus Jesus auf einem Berg spricht, spricht er bei Lukas vom Berg heruntergekommen und in der Ebene innehaltend.

Die Heilrufe zielen auf die Jünger im engeren Sinn. Die Wehrufe diesen entgegengesetzt auf Außenstehende. Mit Verweis auf das Kapitel 12 im Lukasevangelium ist zu sagen, dass Worte Jesu vorerst den Jüngern im engeren Kreis gelten. Dann treffen sie erst den weiteren Kreis, oder die größere Menge an Jüngern. Der engere Jüngerkreis ist somit zum besonderen Zeugnis aufgerufen, bzw. angehalten. Und zugleich ist nicht zu übersehen, dass bei der Feldrede ausdrücklich gesagt wird, dass viel Menschen herbeiströmten!

Auffallend ist die Anrede in der 2. Person. In den Schriften des Alten Bundes wird nur ein Land oder Volk so angeredet. Die Worte erklingen nicht abgehoben geistlich, wonach die durchzustehenden Verhältnisse per sofort verschwänden. In Palästina haben sich die Armen hoffend auf Gott hin verstanden. Im Raum darüber hinaus - in den christlichen Gemeinden - wird die Armut wesentlich als Unterdrückung durch Reiche erfahren.

Jesus hat sich bedingungslos den Armen zugewandt und nicht Elend schwärmerisch übersprungen! Und doch gilt es sein Wort in sich aufzunehmen, solle es helfen. Die Jünger, die dies eben schon getan haben, wirken vorbildlich und motivierend auf andere, die deren Beispiel folgen mögen. So geht das, was bei Jesus geschah, in den Christengemeinden weiter. Die Wendung des Schicksals ist somit vom Reich Gottes her zugesagt, sowie zeichenhaft schon in den realen Gemeinden existent. Vom Hören auf Jesus lebt das Hoffen auf die zukünftige Welt wie der Einsatz in dieser Welt für Arme, Hungernde...

Die Wehrufe gelten den Aussenstehenden, die im Kontrast zur Jüngerschaft stehen. Wo Gottes Ruf nicht gehört wird, vollzieht sich schon das Wehe.


Als Evangelium des 6. Sonntags im Jahreskreis sind die Seligpreisungen nach Lukas vorgesehen. Sie unterscheiden sich gegenüber den bekannteren acht Seligpreisungen nach Matthäus der Zahl und der Komposition nach.

Lukas dürfte diesen Abschnitt bereits vorgefunden haben. Er wird einer Sammlung von Aussprüchen Jesu zugerechnet, der sog. Logienquelle, die älter ist als das Lukasevanglium. Interessant ist, wie der Evangelist diese Überlieferung in seine Komposition eingliedert. Jesus zog sich zuvor eine ganze Nacht zum Gebet zurück, wählt am Tag darauf die Zwölf aus und nennt sie Apostel.

Trotz der Volksmenge, die sich um Jesus gesammelt hat und die seiner Rede lauscht, richtet er eine vierfache Seligpreisung und einen vierfachen Weheruf an die Jünger.

Die Inhalt der Seligpreisungen wie auch der Weherufe beschreiben Erfahrungen, die die Jünger Jesu gemacht haben und die auch an anderen Stellen beschrieben werden (z. B. Apg 5,41): Armut, Hunger, Trauer, Verfolgung. Im Blick auf die endgültige Zukunft derer, die Jesus nachfolgen, werden sie fähig, all das zu ertragen.


Ungekürzte Fassung des
Evangeliums vom 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C:
Lk 6,17-26

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit
stieg Jesus mit seinen Jüngern den Berg hinab.
In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen,
und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem
und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei.
Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden.
Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
Alle Leute versuchten, ihn zu berühren;
denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte:
Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden.
Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen
und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen,
wenn sie euch beschimpfen
und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
Freut euch und jauchzt an jenem Tag;
euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
Aber weh euch, die ihr reich seid;
denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.
Weh euch, die ihr jetzt satt seid;
denn ihr werdet hungern.
Weh euch, die ihr jetzt lacht;
denn ihr werdet klagen und weinen.
Weh euch, wenn euch alle Menschen loben;
denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.



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