
Priesterweihe in Würzburg
Bischof Edmund Woga weiht am 19. Juni Frater Paulus Sati zum Priester.
Ein Internationales Fest der besonderen Klasse fand am 19. Juni in der Pfarreikirche St. Alfons in Würzburg statt. Der aus Indonesien stammende Redemptoristenbischof Edmund Woga kam nach Würzburg um seinen Mitbruder zum Priester zu weihen. Paulus Sati stammt ursprünglich aus dem Irak und gehört dem chaldäischen Ritus an. Der chaldäische Ritus ist einer von vielen, die es in der katholischen (allumfassenden) Kirche gibt. Andere sind zum Beispiel römisch-katholisch, griechisch-katholisch oder mozarabisch. Der internationale Charakter wurde durch die auf arabisch vorgetragene 1. Lesung oder chaldäische Gesänge deutlich. Edmund Woga ging in seiner Predigt auf die ausgesuchten Texte ein und machte unter anderem deutlich, daß es die Aufgabe des Priesters ist, mit den Menschen zu gehen und sie zu begleiten. Nach der Weihehandlung sang der Friedberger Kirchenchor - P. Paulus macht dort zur Zeit sein Pastoralpraktikum - Händels Halleluja, das im chaldäischen Freudentriller fast unterging. Orientalische Vuvuzuellas nannte sie ein Mitbruder. Die liturgische Feier fand ihre Fortsetzung auf dem Kirchplatz.
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