
Redemptorist wurde zum Erzbischof im Irak ernannt
Pater Beshar Mati Warda, Redemptorist im Irak, wurde zum neuen Erzbischof der chaldäischen Erzparchie von Erbil ernannt.
Papst Benedikt XVI. gab seine Zustimmung zur kanonischen Wahl der Synode der chaldäischen Bischofssynode zum neuen Erzbischof der chaldäischen Diözese von Erbil in Nordirak.
P. Beshar Warda wurde in Bagdad (Irak) am 15. Juni 1969 geboren. 1981 trat er in das Kleine Seminar und später in das Große chaldäische Seminar von St. Peter in Dora bei Bagdad ein. 1994, nach einem Besuch von P. General Lasso de la Vega im Irak, entschloss er sich in die Kongregation einzutreten. Er machte das Noviziat und seine Ordensausbildung in Dundalk, Irland. Am 24. August 1997 legte er die ersten Gelübde ab und am 25. September 2001 die ewigen.1999 erwarb er das Doktorat in Moraltheologie an der Universität Löwen.
Seit 2001 wirkt er als Direktor des Kulturzentrums Babel College (Erbil, Irak); er ist dort auch Generalsekretär und Lehrer.
Die chaläische Kirche ist mit Rom (katholischen Kirche) uniert. Derzeit zählt die Erzeparchie von Erbil 12.200 chaldäische Katholiken, 5 Priester in den 5 Pfarreien, 4 ständige Diakone und 6 Schwestern.
Durch die kriegerische Entwicklung seit bald 10 Jahren haben viele Christen den Irak verlassen.
Derzeit wirken vier Redemptoristenpatres im Irak. Diese gehören zur Provinz St. Clemens (Sitz des Provinzials: Wittem, Niederlande).
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