21.08.2017

Besuch aus Japan in Gars und Stadl am 13. Mai 2017


Die Diözese Kagoshima hatte sich zu einem Besuch in Deutschland angekündigt. Bischof Kenjiro Kooriyama hatte zu einer Wallfahrt nach Deutschland eingeladen. In der Diözese Kagoshima arbeiten seit über 50 Jahren die Patres als Missionare aus der früheren Münchener Provinz der Redemptoristen und die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser. Der Bischof wollte die Orte und Klöster kennenlernen, von wo die Patres und Schwestern kommen.

Etwa 20 Personen, Männer und Frauen, waren der Einladung des Bischofs gefolgt. Ein wichtiger Programmpunkte war am 12. Mai der Besuch bei P. Hans Hanus im Wald-Santatorium in Planegg bei München. P. Hansu war ja über 50 Jahre in der Mission in Japan tätig, und die Gäste kannten ihn alle. Am Freitag besuchte die Reisegruppe dann die Klöster in Gars und Stadl.

Für die Provinz Wien-München begrüßte Provinzvikar P. Renju den Bischof und die Gäste.

In der Pfarr-und Klosterkirche in Gars gab es für die Gäste viel zu sehen und zu entdecken in Kirche, Gruft, Sakristei und Felixkapelle.

Ein Herzensanliegen für die Gäste war der Besuch auf dem Klosterfriedhof, wo die beiden Japan-Missionare P. Hans Lechner und P. Willi Fritscher begraben sind. Den beiden Mitbrüdern galt das besondere Gedenken und das Gebet der Gäste.

Die Eucharistiefeier in der Hauskapelle des Klosters feierte der Bischof mit den Gästen in japanischer Sprache. Nach dem Mittagessen im Gästespeisesaal des Klosters wurden dann, wie in Japan üblich, Gast-Geschenke ausgetauscht. Bischof Kooriyama übergab P. Renju eine kleine Statue, die den Hl. Franz-Xaver bei der Ankunft in Japan vor fast 500 Jahren zeigt.

P. Renju übergab dem Bischof für die Redemptoristen-Provinz ein Bild des Seligen Kaspar Stanggassinger und eine kleine Monstranz mit Reliquien des seligen Redemptoristen aus Gars.

P. Renju bedankte sich beim Bischof für die gute gemeinsame Zeit in der Diözese Kagoshima mit den Missionaren aus unserer Provinz. Der Bischof seinerseits dankte für die Arbeit der Missionare, für ihren Einsatz und die Unterstützung und das Wohlwollen der Münchener Provinz.  Er betonte, dass es ihm wichtig sei, die Orte und Klöster der Patres und Schwestern zu sehen - ihre Wurzeln kennen zu lernen -  denn dies seien auch Wurzeln des Glaubens für die Diözese Kagoshima.

Erfreut zeigte sich der Bischof über das Bild und die Reliquie des Seligen Kaspar und er versicherte, er wolle dem Bild und der Reliquie einen Platz in seiner Kathedrale in Kagoshima geben. So soll die Verbindung zwischen seiner Diözese und der Provinz Wien-München  zum Ausdruck kommen und bleiben.

Mit vielen guten Wünschen und Einladungen verabschiedeten sich die japanischen Gäste und fuhren dann weiter nach Stadl in das Kloster der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser.

 

 


Von: Jungmayr