27.03.2017

St. Alfons-Kirche in Leoben erhielt eine Ikonostase

In der ehemaligen Klosterkirche der Redemptoristen wurde eine Ikonostase errichtet. Die Kirche wird seit Ende 2014 von der griech. -orth. Kirche (Metropolie Austria) als Gemeindekirche ("Mutter von der Immerwährenden Hilfe") geführt. Auch katholische Gottesdienste und Andachten finden weiterhin in St. Alfons statt. Ein "Freundeskreis St. Alfons" (Teil des St. Klemens Hofbauer-Komitees) - mit Kustos Karl Mlinar - sorgt seit Jahren für die Alfons-Kirche. Die Kirche ist jeden Tag geöffnet. Auch Konzerte und andere "Treffpunkte" werden in der Kirche organisiert.


Die neue Ikonostase in St. Alfons in Leoben

Metropolit und die Gläubigen vor dem "Königstor"

Gruppenbild nach der Segnung (Mitarbeiter und Förderer, Seelsorger und Erzbischof)

Dank an Kustos Karl Mlinar

Der Metropolit von Österreich, Erzbischof Arsenios erschien persönlich, um die neue Ikonostase (Zwischenwand voller Ikonen) der St. Alfonskirche in Leoben für die orthodoxe Glaubensgemeinde „Mutter von der immerwährenden Hilfe“ einzuweihen. Viele Gäste, darunter auch katholische Seelsorger, waren erschienen um diesen Ereignis beizuwohnen.

Dieses ästhetische Meisterwerk, wurde von der Kunsttischlerei Schmidt aus Wien individuell und optisch passend an die ehemalige Klosterkirche angeglichen und dort angebracht.

„Normalerweise sind Ikonostasen höher. Diese in Leoben wurde bewusst nieder gehalten. Sie erinnert somit an wirklich alte Ikonostasen wie z. B. solche aus dem 9. Jahrhundert. „, so der Erzbischof bei der Festansprache.

Als Hauptsponsor trat die Fam. Alexander Nikolic auf. Diese wurde neben der Fa. Hitthaler, Fa. Reinisch und Kustos Karl Mlinar mit Ikonen vom orthodoxen Oberhaupt als Zeichen der Dankbarkeit beschenkt.

Wer noch länger blieb durfte zudem viel mehr als eine Agape erleben. Das junge Musikquartett „Piller“, punktete mit ergreifenden Musikstücken. Daraus folgende allgemeine Begeisterung, Gesang und Gemeinschaftstänze verliehen diesen Tag eine entsprechend würdige Abschlussnote.

Text und Bilder: Werner Pregetter