28.07.2017

Redemptoristen aus Österreich und Süddeutschland bilden eine neue Provinz

Die bisherigen Provinzen Wien und München werden zu einer gemeinsamen Provinz "Wien-München" vereint. Bei der Kapitelsitzung wird auch eine neue Leitung gewählt.


Die Karte der neuen Provinz Wien-München (auch mit den Klöstern der Redemptoristinnen und der Missionsschwestern v. Hl. Erl

Mit dem Provinzkapitel in der vierten Januarwoche wird aus den Provinzen Wien und München eine neue gemeinsame Provinz mit dem Namen „Wien-München“. Als Sitz des Provinzials wurde München bestimmt. Wien-Maria am Gestade bleibt weiterhin für Österreich mit dem Provinzialat Verwaltungszentrale. Zur Provinz gehören in Österreich die Klöster Wien-Maria am Gestade, Hernals, Eggenburg, Puchheim (OÖ), Innsbruck, sowie das Klemens Maria Hofbauer-Gymnasium in Katzelsdorf, welches vom Verein der Ordensschulen Österreichs geleitet wird. Zur Provinz gehören auch Niederlassungen in Dänemark. 

In Süddeutschland gibt es Klöster in München, Gars am Inn, Cham/Opf., Würzburg und Schönenberg/Ellwangen. Die neue Provinz zählt gegenwärtig 110 Patres, Brüder und Studenten. Dazu kommen noch vier Kandidaten.

In Österreich arbeiten auch Redemptoristenpatres aus Polen und Indien; so u.a. in Oberpullendorf und in Pöttsching (Burgenland), wo im September 2014 ein Pfarrverband übernommen wurde.  

Die beiden bisherigen Provinzen bleiben rechtlich dem Staat gegenüber als Wiener bzw. Münchener Provinz (Körperschaften des öffentl. Rechts) selbstständig erhalten.

 

Beim Provinzkapitel, welches ab 19. Jänner 2015 in Cham/Opf. tagt,  wird auch ein neuer Provinzial und Vikar gewählt. Die beiden bisherigen Provinziale aus Wien (P. Lorenz Voith) und München (P. Edmund Hipp) können nach drei durchgehenden Amtsperioden als Provinzial nicht mehr zum Provinzial gewählt werden.

Abgeschlossen wird das Provinzkapitel mit einem "Provinztag" am 23. Januar, an dem auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen sind.

Berichte vom Kapitel folgen.