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{\author Predigtforum}{\operator hans.huetter@cssr.at}{\title Lesungen als RTF}}

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\fs36\b 24. Januar 2010: 3. Sonntag im Jahreskreis (C)\b0\fs24\par \par \b 1. Lesung vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr \par C: Neh 8,2-4a. 5-6. 8-10\par \par \b0 Lesung aus dem Buch Nehemia:\par \par Am ersten Tag des siebten Monats \par brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; \par zu ihr geh\'f6rten die M\'e4nner und die Frauen \par und alle, die das Gesetz verstehen konnten. \par Vom fr\'fchen Morgen bis zum Mittag las Esra \par auf dem Platz vor dem Wassertor \par den M\'e4nnern und Frauen und denen, die es verstehen konnten,\par das Gesetz vor. \par Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes. \par Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz,\par die man eigens daf\'fcr errichtet hatte. \par Esra \'f6ffnete das Buch vor aller Augen; \par denn er stand h\'f6her als das versammelte Volk. \par Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle.\par Dann pries Esra den Herrn, den gro\'dfen Gott; \par darauf antworteten alle mit erhobenen H\'e4nden: \par Amen, amen! \par Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, \par mit dem Gesicht zur Erde. \par Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, \par in Abschnitten vor und gab dazu Erkl\'e4rungen, \par so da\'df die Leute das Vorgelesene verstehen konnten. \par Der Statthalter Nehemia, \par der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, \par die das Volk unterwiesen, \par sagten dann zum ganzen Volk: \par Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes.\par Seid nicht traurig, und weint nicht! \par Alle Leute weinten n\'e4mlich, \par als sie die Worte des Gesetzes h\'f6rten. \par Dann sagte Esra zu ihnen: \par Nun geht, haltet ein festliches Mahl, \par und trinkt s\'fc\'dfen Wein! \par Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; \par denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. \par Macht euch keine Sorgen; \par denn die Freude am Herrn ist eure St\'e4rke.\par \par \b Lesungskommentar von Norbert Riebartsch (2004)\b0 \par \par Das Buch Nehemia geh\'f6rt zum Chronistenteil des Alten Testaments. In der Zeit nach dem Exil suchte Israel neu seinen Platz und seine Form. 538 vor Christus erlaubte Kyrus die R\'fcckkehr nach Jerusalem, 515 war der Tempel wieder aufgebaut.\par \par Der Priester Esra kam von Babel nach Jerusalem, um das Gesetz zu verk\'fcnden. Es war der erneute Versuch, eine Alltagsordnung zu haben. Alltag war Alltag vor Gott, und das Gesetz gab an, was in diesem Alltag zu beachten ist: In dem Ma\'df, wie das Gesetz als hilfreiche Lebensregel wahrgenommen wird, verbindet und ermutigt es.\par \par \par \par \b Lesungskommentar von Feri Schermann (2001)\b0 \par \par Neh 8 zeigt uns Esra auf dem H\'f6hepunkt seiner Wirksamkeit. Im 5. Monat des Jahres 458 (Esr 7,9) war der Schriftgelehrte Esra mit einer Gruppe von Juden aus Babel nach Jerusalem heimgekehrt. Er hatte vom persischen Gro\'dfk\'f6nig Ataxerxes den Auftrag erhalt, der nachexilischen Gemeinde in Israel das Gesetz zu verk\'fcnden. Im 7. Monat ruft er das Volk zusammen, um in einer heiligen Versammlung den Gottesbund vom Sinai zu erneuern. \par \par Neh 8,1-12 berichtet von der Verlesung des Gesetzes, die einer Bundeserneuerung gleichkam. Im Anschluss an dieses historische Ereignis feierte man das Laubh\'fcttenfest. Das Wort Gottes hatte am Sinai das Volk zusammengerufen und zur Gottesgemeinde gemacht. Auch die Erneuerung des Bundes geschieht durch die Verk\'fcndigung des Gesetzes.\par Die feierliche Entfaltung der Thora ist ein liturgischer Akt. Das ganze Volk erhebt sich, um dem Gotteswort seine Verehrung zu bezeigen. Dem Emporheben der Rolle folge ein kurzer Segensspruch, ein Lobpreis Jahwes. Darauf antwortet des Volk mit einem doppeltem Amen.\par \par Die Gesetzesworte, die Esra vorlas, macht die Leute sehr betroffen \'96 sie weinen. Er gebietet dem Weinen und Trauern Einhalt und weist auf den festlichen Charakter des Tages hin: Freude an Jahwe haben dr\'fcckt sich auch aus, indem man gut isst und trinkt. "Die Freude am Herrn ist eure St\'e4rke" fasst die Botschaft Esras an das Volk zusammen.  \par \par \par \b Ungek\'fcrzte Fassung der \par 1. Lesung am 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C: \b0 \b \par Neh 8,1-10\b0  \par \par Lesung aus dem Buch Nehemia:\par \par Das ganze Volk versammelte sich geschlossen auf dem Platz vor dem Wassertor und bat den Schriftgelehrten Esra, das Buch mit dem Gesetz des Mose zu holen, das der Herr den Israeliten vorgeschrieben hat.  Am ersten Tag des siebten Monats brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; zu ihr geh\'f6rten die M\'e4nner und die Frauen und alle, die das Gesetz verstehen konnten.  Vom fr\'fchen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den M\'e4nnern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, das Gesetz vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes.  Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens daf\'fcr errichtet hatte. Neben ihm standen rechts Mattitja, Schema, Anaja, Urija, Hilkija und Maaseja, und links Pedaja, Mischa\'ebl, Malkija, Haschum, Haschbaddana, Secharja und Meschullam.  Esra \'f6ffnete das Buch vor aller Augen; denn er stand h\'f6her als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle.  Dann pries Esra den Herrn, den gro\'dfen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen H\'e4nden: Amen, amen! Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde.  Die Leviten Jeschua, Bani, Scherebja, Jamin, Akkub, Schabbetai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja erkl\'e4rten dem Volk das Gesetz; die Leute blieben auf ihrem Platz.  Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erkl\'e4rungen, so da\'df die Leute das Vorgelesene verstehen konnten.  \par Der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig, und weint nicht! Alle Leute weinten n\'e4mlich, als sie die Worte des Gesetzes h\'f6rten.  Dann sagte Esra zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl, und trinkt s\'fc\'dfen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure St\'e4rke. \par \par \b 2. Lesung vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C: \par 1 Kor 12,12-31a\par \par \b0 Lesung aus dem ersten Korintherbrief:\par \par Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, \par alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, \par einen einzigen Leib bilden: \par so ist es auch mit Christus. \par Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe \par alle in einen einzigen Leib aufgenommen, \par Juden und Griechen, Sklaven und Freie; \par und alle wurden wir mit dem einen Geist getr\'e4nkt. \par Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, \par sondern aus vielen Gliedern. \par Wenn der Fu\'df sagt: \par Ich bin keine Hand, ich geh\'f6re nicht zum Leib!, \par so geh\'f6rt er doch zum Leib. \par Und wenn das Ohr sagt: \par Ich bin kein Auge, ich geh\'f6re nicht zum Leib!, \par so geh\'f6rt es doch zum Leib. \par Wenn der ganze Leib nur Auge w\'e4re, wo bliebe dann das Geh\'f6r?\par Wenn er nur Geh\'f6r w\'e4re, wo bliebe dann der Geruchssinn? \par Nun aber hat Gott jedes einzelne Glied \par so in den Leib eingef\'fcgt, wie es seiner Absicht entsprach. \par W\'e4ren alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib? \par So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib. \par Das Auge kann nicht zur Hand sagen: \par Ich bin nicht auf dich angewiesen. \par Der Kopf kann nicht zu den F\'fc\'dfen sagen: \par Ich brauche euch nicht. \par Im Gegenteil, \par gerade die schw\'e4cher scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich. \par Denen, die wir f\'fcr weniger edel ansehen, \par erweisen wir um so mehr Ehre, \par und unseren weniger anst\'e4ndigen Gliedern begegnen wir mit mehr Anstand, \par w\'e4hrend die anst\'e4ndigen das nicht n\'f6tig haben. \par Gott aber hat den Leib so zusammengef\'fcgt, \par da\'df er dem geringsten Glied mehr Ehre zukommen lie\'df, \par damit im Leib kein Zwiespalt entstehe,\par sondern alle Glieder eintr\'e4chtig f\'fcreinander sorgen. \par Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; \par wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm. \par Ihr aber seid der Leib Christi, \par und jeder einzelne ist ein Glied an ihm. \par So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, \par die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; \par ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, \par sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, \par endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede. \par Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? \par Haben alle die Kraft, Wunder zu tun? \par Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? \par Reden alle in Zungen? \par K\'f6nnen alle solches Reden auslegen?\par Strebt nach den h\'f6heren Gnadengaben.\par \par \b Lesungskommentar von Norbert Riebartsch (1970)\b0 \par \par Die Charismen bilden im 1. Korintherbrief einen wichtigen Teil. Die Kapitel 12-14 sprechen \'fcber sie. Nachdem in 1 Kor 12,4-10 verschiedene Gaben des Geistes genannt sind, werden sie eingeordnet in den Zusammenhang des Gemeindelebens. Gaben sind wichtig f\'fcr den Aufbau der Gemeinde.\par \par So ist es nicht nur wichtig, mit den Gaben verantwortet umzugehen, sondern es geht auch darum, diese Gaben einzusetzen. Was man nicht lebt und einbringt, fehlt der Gemeinde. Im Bild des Leibes steckt der Versuch, die gegenseitige Verwiesenheit und die Wichtigkeit jeder einzelnen Begabung deutlich zu machen.\par \par \par \par \b Lesungskommentar von Feri Schermann (2001)\b0 \par \par Der 1. Korintherbrief gibt Einblick in das Leben und in die Probleme einer jungen heidenchristlichen Gemeinde, die Paulus 51 n. Chr. gegr\'fcndet hatte. Der Brief ist zwei oder drei Jahre danach geschrieben. Den Anlass bildeten Fragen, die in der jungen Christengemeinde aufgetreten waren. Streitigkeiten und Spaltungen waren eingetreten, die das Weiterbestehen der Gemeinde gef\'e4hrdeten.\par \par Das Gleichnis vom Leib und seinen Organen, die alle ihren Dienst haben, veranschaulicht, wie die verschiedenen Geistesgaben in der Gemeinde notwendig und aufeinander angewiesen sind. Wer besondere Gaben hat, etwa die Gabe der Rede, hat keinen Grund, auf andere herabzusehen, die diese Gabe nicht haben, sondern soll ihnen dienen. Und wer die Gabe unscheinbarer Dienste hat, soll sich nicht zur\'fcckgesetzt f\'fchlen.\par \par "Strebt nach den h\'f6heren Gnadengaben" ist f\'fcr Paulus ein Hinweis an die Gemeinde, den Blick auf die Kleinigkeit der menschlichen Auseinandersetzungen zu vergessen und sich an dem Ma\'df Gottes zu messen. Dies f\'fchrt die Gemeinde weiter. \par \par \par \b Kurzfassung der \par 2. Lesung vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C: \par 1 Kor 12,12-14. 27\b0 \par \par Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther:\par \par Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, \par alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, \par einen einzigen Leib bilden: \par so ist es auch mit Christus. \par Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe \par alle in einen einzigen Leib aufgenommen, \par Juden und Griechen, Sklaven und Freie; \par und alle wurden wir mit dem einen Geist getr\'e4nkt. \par Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, \par sondern aus vielen Gliedern. \par Ihr aber seid der Leib Christi, \par und jeder einzelne ist ein Glied an ihm. \par \par \b Evangelium vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C: \par Lk 1,1-4. 4,14-21\par \par \b0 Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas:\par \par Schon viele haben es unternommen, \par einen Bericht \'fcber all das abzufassen, \par was sich unter uns ereignet und erf\'fcllt hat. \par Dabei hielten sie sich an die \'dcberlieferung derer, \par die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren.\par Nun habe auch ich mich entschlossen, \par allem von Grund auf sorgf\'e4ltig nachzugehen, \par um es f\'fcr dich, hochverehrter Theophilus, \par der Reihe nach aufzuschreiben.\par So kannst du dich von der Zuverl\'e4ssigkeit der Lehre \'fcberzeugen, \par in der du unterwiesen wurdest.\par \par In jener Zeit \par kehrte Jesus, erf\'fcllt von der Kraft des Geistes, nach Galil\'e4a zur\'fcck. \par Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend. \par Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen. \par So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, \par und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. \par Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen, \par reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. \par Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es hei\'dft: \par Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. \par Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; \par damit ich den Gefangenen die Entlassung verk\'fcnde \par und den Blinden das Augenlicht; \par damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze \par und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. \par Dann schlo\'df er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. \par Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. \par Da begann er, ihnen darzulegen: \par Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben geh\'f6rt habt, erf\'fcllt.\par \par \b Lesungskommentar von Norbert Riebartsch (1970)\b0 \par \par Es sind zwei Elemente zusammengef\'fcgt: Die Einleitung in das Evangelium und Jesu erster \'f6ffentlicher Auftritt in der Synagoge seiner Heimatstadt. Dazwischen liegen die Kindheitsgeschichte Jesu, der Hinweis auf das Wirken Johannes des T\'e4ufers, die Taufe Jesu am Jordan und seine Versuchung. Alle diese Dinge sind Ausschm\'fcckungen des Evangeliums. Aber in der Linie des Lukas ist diese Textfolge stimmig: Wenn sich Theophilus von der Wirkung der Worte Jesu \'fcberzeugen soll, dann m\'fcssen auch Worte Jesu zuerst genannt werden.\par \par Diese Worte sind Worte der Zuwendung Jesu an Menschen in Not. Sie sind programmatisch f\'fcr das Lukasevangelium, wenn man auf das Sondergut des Lukas schaut, etwa sein 15. Kapitel mit den Gleichnissen vom Verlorenen. Sie sind an dieser Stelle komponiert aus drei verschiedenen Jesajastellen. Auch dies ein Zeichen f\'fcr das Programmatische dieser Stelle.\par Im heutigen Abschnitt des Evangeliums wird noch nicht deutlich, dass die Predigt Jesu neben dem Staunen auch gro\'dfe und massive Ablehnung hervorgerufen hat.\par \par \par \b Lesungskommentar von Feri Schermann (2001)\b0 \par \par Im Vorwort zu seinem Evangelium spricht Lukas von seiner Arbeitsweise bei der Abfassung des Evangeliums und vom Ziel, das er dabei verfolgt: sich von der Zuverl\'e4ssigkeit der Lehre \'fcberzeugen lassen. Deshalb hat Lukas bei den Aposteln und sonstigen Augenzeugen alle erreichbaren \'dcberlieferungen von Jesusworten und Jesuserz\'e4hlungen gesammelt.\par \par Im ersten Auftreten Jesu erz\'e4hlt Lukas schon die theologische Intention seines Evangeliums. Er zeigt in Jesus den Heiland der Verlorenen, der sozial Entrechteten, der Frauen, der Z\'f6llner und S\'fcnder.\par \par "Heute hat sich das Schriftwort erf\'fcllt" zitiert frei den Propheten Jesaja Kap 61. Diese Stelle hat messianischen Charakter. Mit der Geistsalbung des Verhei\'dfenen hat diese Erf\'fcllung schon begonnen. Der Geisttr\'e4ger hei\'dft Jesus. Er \'96 Jesus \'96 setzt sich in Verbindung mit dem Propheten und nimmt seine Aufgabe als Messias an, auch in seinem eigenen Bekanntenkreis.\par \par \par }